{"id":45307,"date":"2026-05-15T12:00:44","date_gmt":"2026-05-15T10:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?p=45307"},"modified":"2026-05-06T15:38:21","modified_gmt":"2026-05-06T13:38:21","slug":"positive-psychologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/","title":{"rendered":"Positive Psychologie einfach erkl\u00e4rt: Modelle und Wirkung"},"content":{"rendered":"<p>Positive Psychologie wird oft mit positivem Denken verwechselt. Tats\u00e4chlich geht es um etwas anderes: die wissenschaftliche Frage, was Menschen aufbl\u00fchen l\u00e4sst. Dieser Artikel erkl\u00e4rt die Grundlagen, zentrale Modelle wie PERMA und zeigt, wo Positive Psychologie im Alltag wirklich helfen kann.<\/p>\n<h2>1. Was ist Positive Psychologie?<\/h2>\n<p><strong>Positive Psychologie<\/strong> ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit einer schlichten, aber wichtigen Frage besch\u00e4ftigt: Was tr\u00e4gt dazu bei, dass Menschen langfristig gut leben und arbeiten? Und zwar im Sinne von: Unter welchen Bedingungen bleiben Menschen gesund, entwickeln sich weiter und erleben ihr Handeln als sinnvoll?<\/p>\n<p>Genau an dieser Stelle entsteht ein verbreitetes Missverst\u00e4ndnis. Positive Psychologie wird oft mit positivem Denken gleichgesetzt \u2013 also mit der Idee, negative Gef\u00fchle auszublenden und sich auf das Gute zu konzentrieren. Tats\u00e4chlich geht es um etwas anderes. Die Forschung zeigt klar: Das Unterdr\u00fccken schwieriger <strong>Emotionen<\/strong> wirkt langfristig eher belastend als hilfreich. Positive Psychologie erweitert deshalb den Blick. Neben Problemen und Erkrankungen r\u00fccken auch St\u00e4rken, Ressourcen und f\u00f6rderliche Bedingungen in den Fokus. Es geht nicht um ein \u201eimmer gut f\u00fchlen\u201c, sondern um ein <strong>tragf\u00e4higes Fundament<\/strong> f\u00fcr Wohlbefinden und Entwicklung.<\/p>\n<h2>2. Wie ist Positive Psychologie entstanden?<\/h2>\n<p>Die akademische Psychologie war lange stark auf Krankheiten ausgerichtet. Das war sinnvoll \u2013 der Bedarf, psychische St\u00f6rungen zu verstehen und zu behandeln, war hoch. Gleichzeitig entstand eine L\u00fccke: <strong>Die Frage, was Menschen psychisch st\u00e4rkt, blieb lange unbeleuchtet.<\/strong> Ende der 1990er-Jahre wurde Positive Psychologie als<strong> eigenst\u00e4ndiges Forschungsfeld<\/strong> systematisiert.\u00b9 Die zentrale Idee dahinter war, dass sich Psychologie nicht nur mit Defiziten besch\u00e4ftigen sollte, sondern auch mit den Grundlagen eines gelingenden Lebens.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Impuls daf\u00fcr kam bereits einige Jahre fr\u00fcher aus der Forschung. Internationale Studien zeigten Anfang der 1990er-Jahre einen \u00fcberraschenden Trend: Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an einer schweren Depression zu erkranken, stieg deutlich an \u2013 insbesondere in j\u00fcngeren Generationen. Gleichzeitig verbesserten sich in vielen westlichen L\u00e4ndern die Lebensbedingungen, z. B. durch h\u00f6here Einkommen, bessere Bildung und eine stabilere Gesundheitsversorgung.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung stellte jedoch eine unbequeme Frage: <strong>Warum f\u00fchlen sich Menschen nicht automatisch besser, obwohl sich die \u00e4u\u00dferen Bedingungen verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Offensichtlich reicht es nicht aus, Probleme zu reduzieren. <strong>Ein erf\u00fclltes Leben <\/strong>entsteht nicht allein durch<strong> bessere Umst\u00e4nde,<\/strong> sondern auch durch <strong>innere Faktoren <\/strong>\u2013 etwa Sinn, Beziehungen oder das Erleben von Wirksamkeit. Vor diesem Hintergrund gewann die Idee an Gewicht, psychische Gesundheit breiter zu denken. Nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern als eigenst\u00e4ndigen Zustand, der aktiv gef\u00f6rdert werden kann.<\/p>\n<p>Ende der 1990er-Jahre wurde dieser<strong> Perspektivwechsel <\/strong>aufgegriffen und systematisiert. Die Psychologie begann, sich neben der Behandlung von St\u00f6rungen auch mit der Frage zu besch\u00e4ftigen, was Menschen st\u00e4rkt, tr\u00e4gt und langfristig stabil h\u00e4lt. Fr\u00fchere Ans\u00e4tze hatten diese Richtung bereits angedeutet. Neu waren die konsequente wissenschaftliche Ausarbeitung und die breite empirische Forschung dazu.<\/p>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">\n<h2>3. Welche Modelle der Positiven Psychologie gibt es?<\/h2>\n<p>Positive Psychologie ist kein einzelnes Konzept, sondern ein Forschungsrahmen mit mehreren Modellen, die sich gegenseitig erg\u00e4nzen. Das bekannteste davon ist das PERMA-Modell von Martin Seligman.<\/p>\n<h3>Das PERMA-Modell<\/h3>\n<p>Seligman hat f\u00fcnf Bereiche identifiziert, die zu psychischem Wohlbefinden und einem gelingenden Leben beitragen \u2013 und diese sp\u00e4ter um einen sechsten erweitert:<\/p>\n<blockquote class=\"\"><p><strong>P \u2013 Positive Emotionen:<\/strong> Im Alltag immer wieder gute Gef\u00fchle erleben. Das muss nicht Freude oder Spa\u00df sein \u2013 auch Hoffnung, Dankbarkeit, Inspiration oder Ehrfurcht z\u00e4hlen dazu.<br \/>\n<strong>E \u2013 Engagement:<\/strong> Aufgehen in einer T\u00e4tigkeit, die weder \u00fcber- noch unterfordert. Das Erleben von Flow \u2013 vollst\u00e4ndige Absorption in etwas, das man mit den eigenen St\u00e4rken erreicht.<br \/>\n<strong>R \u2013 Relationships:<\/strong> Vertrauensvolle Beziehungen. Die Forschung ist eindeutig: Soziale Verbundenheit ist einer der st\u00e4rksten Faktoren f\u00fcr Wohlbefinden und Gesundheit.<br \/>\n<strong>M \u2013 Meaning:<\/strong> Sinn erleben. Das Gef\u00fchl, dass die eigene T\u00e4tigkeit mit etwas Gr\u00f6\u00dferem zusammenh\u00e4ngt \u2013 mit eigenen Werten, mit einem Beitrag f\u00fcr andere.<br \/>\n<strong>A \u2013 Accomplishment:<\/strong> Selbstwirksamkeit erleben. Nicht im Sinne von Karriere oder Status, sondern das Sp\u00fcren, dass man etwas bewegen und bew\u00e4ltigen kann \u2013 auch im Kleinen.<br \/>\n<strong>(+V \u2013 Vitality:<\/strong> K\u00f6rperliches Wohlbefinden als sp\u00e4tere Erg\u00e4nzung des Modells.)<\/p><\/blockquote>\n<p>Kein Element allein macht ein gutes Leben aus. Sie wirken zusammen und unterschiedliche Menschen gewichten sie unterschiedlich stark.<\/p>\n<h3>St\u00e4rkenorientierung und VIA-Charakterst\u00e4rken<\/h3>\n<p>Ein weiteres zentrales Konzept ist die Idee, dass jeder Mensch \u00fcber ein Set charakterlicher St\u00e4rken verf\u00fcgt und dass das bewusste Einsetzen dieser St\u00e4rken direkt mit Wohlbefinden und Leistungsf\u00e4higkeit zusammenh\u00e4ngt. Der <strong>VIA-Fragebogen<\/strong> (Values in Action) listet <strong>24 Charakterst\u00e4rken<\/strong>, die kultur\u00fcbergreifend beschrieben wurden. Darunter Neugier, Kreativit\u00e4t, Fairness, Dankbarkeit und Humor.<\/p>\n<blockquote class=\"\"><p><strong>Eigene St\u00e4rken sichtbar machen<\/strong><br \/>\nUm die eigenen St\u00e4rken nach dem VIA-Modell sichtbar machen zu k\u00f6nnen, gibt es wissenschaftlich fundierte Frageb\u00f6gen, z. B. den frei zug\u00e4nglichen <a href=\"https:\/\/workwell.psy.unibe.ch\/VIA-IS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragebogen der Universit\u00e4t Bern<\/a> (VIA-IS). Er erfasst individuelle Charakterst\u00e4rken auf Basis eines gut untersuchten Modells. Das Ergebnis ist keine Bewertung im Sinne von \u201ebesser\u201c oder \u201eschlechter\u201c, sondern ein pers\u00f6nliches Profil, das zeigt: Welche St\u00e4rken sind besonders ausgepr\u00e4gt, welche weniger?<br \/>\nWichtig dabei: Die Reihenfolge dient der eigenen Orientierung. Sie ist nicht daf\u00fcr gedacht, sich mit anderen zu vergleichen, sondern die eigenen Ressourcen besser zu verstehen und gezielt einzusetzen.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Was positive Emotionen tats\u00e4chlich ver\u00e4ndern (Broaden-and-Build-Theorie)<\/h3>\n<p>Nach den <strong>zentralen Modellen<\/strong> der Positiven Psychologie lohnt sich ein Blick auf eine zugrunde liegende Theorie. Sie erkl\u00e4rt, warum positive Emotionen \u00fcberhaupt eine so gro\u00dfe Rolle f\u00fcr Entwicklung und Leistungsf\u00e4higkeit spielen.<\/p>\n<p><strong>Positive Gef\u00fchle sind nicht nur angenehm \u2013 sie erf\u00fcllen eine konkrete Funktion.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir uns gut f\u00fchlen, erweitert sich unser Blick. Gedanken werden flexibler, wir sehen mehr M\u00f6glichkeiten und k\u00f6nnen kreativer reagieren. Genau das ist im Arbeitsalltag entscheidend, etwa bei komplexen Problemen oder in unsicheren Situationen. Gleichzeitig wirken <strong>positive Emotionen<\/strong> langfristig. Sie bauen Ressourcen auf: stabile Beziehungen, Vertrauen, neue F\u00e4higkeiten. Dinge also, auf die wir sp\u00e4ter zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses Prinzip beschreibt die sogenannte <strong>Broaden-and-Build-Theorie<\/strong>. W\u00e4hrend Stress den Fokus verengt, erweitert ein guter emotionaler Zustand den Handlungsspielraum.<\/p>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">\n<h2>4. Wo wird Positive Psychologie angewendet?<\/h2>\n<p>Aus der Forschung sind <strong>konkrete Anwendungsfelder<\/strong> entstanden, die weit \u00fcber die Form der Therapie hinausgehen. Positive Psychologie wirkt zum Beispiel in folgenden Bereichen:<\/p>\n<h3>Arbeit und Organisationen<\/h3>\n<p>Im beruflichen Kontext fragt Positive Psychologie: Wie gestalten wir Arbeit so, dass Menschen nicht nur funktionieren, sondern auch wachsen? Das betrifft F\u00fchrungskultur, Teamdynamik, Aufgabengestaltung und Feedbackprozesse. <strong>St\u00e4rkenorientierte F\u00fchrung<\/strong> zum Beispiel fragt nicht zuerst: Was fehlt dieser Person noch? Sondern: Was kann diese Person besonders gut und wie k\u00f6nnen wir das gezielt einsetzen?<\/p>\n<h3>Coaching und Beratung<\/h3>\n<p>Viele <strong>Coaching-Ans\u00e4tze<\/strong> haben Methoden der Positiven Psychologie integriert. Ressourcenorientierte Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, St\u00e4rkenanalysen, Dankbarkeits\u00fcbungen oder die gezielte Reflexion positiver Erfahrungen sind fester Bestandteil vieler Beratungsformate. Dabei ist wichtig: Positive Psychologie im Coaching bedeutet nicht, schwierige Themen zu umgehen. Sie erg\u00e4nzt die Arbeit an Problemen durch die gleichzeitige <strong>Aktivierung von Ressourcen<\/strong>.<\/p>\n<h3>Bildung<\/h3>\n<p>Auch im Bildungsbereich wird Positive Psychologie zunehmend genutzt. Der Fokus liegt darauf, Menschen nicht nur fachlich, sondern auch <strong>pers\u00f6nlich zu st\u00e4rken<\/strong>. Es geht darum, mit Herausforderungen besser umgehen zu k\u00f6nnen, Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten zu entwickeln und ein <strong>Lernumfeld<\/strong> zu schaffen, das mehr ist als reine Leistungsbewertung. Dazu geh\u00f6ren \u00dcbungen zur Selbstreflexion, der bewusste Umgang mit eigenen St\u00e4rken oder das Lernen, wie man mit R\u00fcckschl\u00e4gen konstruktiv umgeht.<\/p>\n<h3>Klinische Anwendung<\/h3>\n<p>Auch in der <strong>Psychotherapie <\/strong>werden Ans\u00e4tze der Positiven Psychologie genutzt. Sie erg\u00e4nzen klassische Verfahren um Methoden, die gezielt Wohlbefinden, St\u00e4rken und Sinnerleben unterst\u00fctzen. Der Fokus liegt nicht nur darauf, Belastungen zu reduzieren, sondern auch darauf, Ressourcen aktiv aufzubauen und zu stabilisieren.<\/p>\n<h2>5. Was bringt Positive Psychologie im Alltag und Beruf?<\/h2>\n<p>Positive Psychologie hat sich in kurzer Zeit stark entwickelt. Heute liefert sie fundierte Ans\u00e4tze f\u00fcr Pr\u00e4vention, F\u00fchrung und pers\u00f6nliche Entwicklung und wird in vielen Organisationen bereits praktisch eingesetzt. Ihr Beitrag liegt vor allem darin, den Blick zu erweitern: <strong>nicht nur Probleme zu l\u00f6sen, sondern gezielt zu st\u00e4rken, was Menschen tr\u00e4gt.<\/strong> Das ver\u00e4ndert, wie \u00fcber Gesundheit, Leistung und Entwicklung nachgedacht wird.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es berechtigte Kritik. Denn ein zu starker Fokus auf das Individuum kann dazu f\u00fchren, dass strukturelle Probleme in den Hintergrund treten. Wenn Arbeitsbedingungen dauerhaft zu viel verlangen, Priorit\u00e4ten unklar sind oder Unterst\u00fctzung fehlt, reicht es nicht, an Haltung oder Verhalten zu arbeiten. <strong>Dann entsteht schnell der Eindruck, die Verantwortung liege allein bei der einzelnen Person.<\/strong><\/p>\n<p>Genau hier liegt die Grenze. Positive Psychologie entfaltet ihre Wirkung dort, wo <strong>individuelle Entwicklung <\/strong>und <strong>gute Rahmenbedingungen <\/strong>zusammenspielen \u2013 aber sie ersetzt keine gesunden Strukturen.<\/p>\n<h2>6. Fazit: Chancen und Grenzen<\/h2>\n<p>Positive Psychologie ist keine Philosophie des Dauerl\u00e4chelns. Sie ist ein wissenschaftlich <strong>fundierter Zweig<\/strong>, der fragt, was Menschen brauchen, um wirklich gut zu leben, und die daraus konkrete Interventionen ableitet, die messbar wirken.<\/p>\n<p>In der Arbeitswelt bedeutet das: St\u00e4rken statt Schw\u00e4chen in den Mittelpunkt zu stellen, Sinn in der T\u00e4tigkeit zu verankern und vertrauensvolle Beziehungen zu f\u00f6rdern. Das sind keine abstrakten Ideale, sondern konkrete Ansatzpunkte \u2013 in der F\u00fchrung, der Teamarbeit und in der eigenen Arbeitsgestaltung.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es <strong>Grenzen<\/strong>. Positive Psychologie entfaltet ihre Wirkung am besten dort, wo sie Teil eines <strong>gr\u00f6\u00dferen Rahmens<\/strong> ist und nicht als Quick-Fix f\u00fcr strukturelle Probleme angewandt wird. Sie ersetzt keine guten Arbeitsbedingungen, keine faire Verg\u00fctung und keine respektvolle F\u00fchrungskultur. Aber sie kann dazu beitragen, das Beste aus den Bedingungen zu machen, die wir gestalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Was ist Positive Psychologie in einfachen Worten?<\/h3>\n<p>Positive Psychologie fragt ganz grunds\u00e4tzlich: Was l\u00e4sst Menschen aufbl\u00fchen? Als wissenschaftliche Disziplin untersucht sie, was uns st\u00e4rkt und dabei hilft, langfristig gut zu leben und zu arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Themen wie pers\u00f6nliche St\u00e4rken, Sinn, tragf\u00e4hige Beziehungen und Wachstum \u2013 kein blo\u00dfes Vermeiden von Problemen, sondern echtes Gedeihen.<\/p>\n<h3>Ist Positive Psychologie dasselbe wie positives Denken?<\/h3>\n<p>Nein und dieser Unterschied ist wichtig. Positives Denken versucht oft, schwierige Gef\u00fchle auszublenden oder wegzureden. Positive Psychologie geht ehrlicher vor: Sie bezieht auch Herausforderungen und unangenehme Emotionen ein und fragt, wie Menschen trotzdem handlungsf\u00e4hig, stabil und gesund bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Wie l\u00e4sst sich Positive Psychologie im Alltag anwenden?<\/h3>\n<p>Gar nicht so kompliziert, wie es klingt. Eigene St\u00e4rken bewusst einsetzen, Beziehungen wertsch\u00e4tzend gestalten oder positive Erfahrungen aktiv reflektieren \u2013 all das sind konkrete Ans\u00e4tze. Auch einfache \u00dcbungen wie das F\u00fchren eines Dankbarkeitstagebuchs oder das Setzen klarer, bedeutsamer Ziele k\u00f6nnen bereits sp\u00fcrbare Wirkung entfalten.<\/p>\n<p style=\"margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11.0pt;\">\n<hr \/>\n<p>\u00b9 Quelle: Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Positive Psychologie, <a href=\"https:\/\/www.dgpp-online.de\/anfaenge-positive-psychologie\">https:\/\/www.dgpp-online.de\/anfaenge-positive-psychologie<\/a>, 01.04.2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Positive Psychologie wird oft mit positivem Denken verwechselt. Tats\u00e4chlich geht es um etwas anderes: die wissenschaftliche Frage, was Menschen aufbl\u00fchen l\u00e4sst. Dieser Artikel erkl\u00e4rt die Grundlagen, zentrale Modelle wie PERMA und zeigt, wo Positive Psychologie im Alltag wirklich helfen kann. 1. Was ist Positive Psychologie? Positive Psychologie ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit einer<\/p>\n<div class=\"pageReadMore\"><i class=\"fa fa-angle-right\"><\/i><a href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/\" title=\"Beitrag lesen\">Beitrag lesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":45310,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"no","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[79],"tags":[7178],"class_list":{"0":"post-45307","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-persoenliche-kompetenz","8":"tag-psychologie"},"acf":{"p_authors":[44287]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Positive Psychologie: Grundlagen, Modelle und Anwendung<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was ist Positive Psychologie wirklich und was nicht? Entstehung, Modelle wie PERMA und konkrete Anwendung im Arbeitsalltag.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Positive Psychologie: Grundlagen, Modelle und Anwendung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Was ist Positive Psychologie wirklich und was nicht? Entstehung, Modelle wie PERMA und konkrete Anwendung im Arbeitsalltag.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Haufe Akademie\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-05-15T10:00:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"384\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Miriam Thalheimer\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@HaufeAkademie\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Miriam Thalheimer\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\" Minuten\" \/>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Positive Psychologie: Grundlagen, Modelle und Anwendung","description":"Was ist Positive Psychologie wirklich und was nicht? Entstehung, Modelle wie PERMA und konkrete Anwendung im Arbeitsalltag.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Positive Psychologie: Grundlagen, Modelle und Anwendung","og_description":"Was ist Positive Psychologie wirklich und was nicht? Entstehung, Modelle wie PERMA und konkrete Anwendung im Arbeitsalltag.","og_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/","og_site_name":"Haufe Akademie","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","article_published_time":"2026-05-15T10:00:44+00:00","og_image":[{"width":800,"height":384,"url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Miriam Thalheimer","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@HaufeAkademie","twitter_site":"@HaufeAkademie","twitter_misc":{"Verfasst von":"Miriam Thalheimer","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":" Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/"},"author":{"name":"Angelika Joubert","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/30fe9ce1c4f8c4f3f8529fe54c9add63"},"headline":"Positive Psychologie einfach erkl\u00e4rt: Modelle und Wirkung","datePublished":"2026-05-15T10:00:44+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/"},"wordCount":1767,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","keywords":["psychologie"],"articleSection":["Pers\u00f6nliche und Soziale Kompetenzen"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/","name":"Positive Psychologie: Grundlagen, Modelle und Anwendung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","datePublished":"2026-05-15T10:00:44+00:00","description":"Was ist Positive Psychologie wirklich und was nicht? Entstehung, Modelle wie PERMA und konkrete Anwendung im Arbeitsalltag.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","width":800,"height":384},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/positive-psychologie\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Alle Beitr\u00e4ge","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Pers\u00f6nliche und Soziale Kompetenzen","item":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/themen\/persoenliche-kompetenz\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Positive Psychologie einfach erkl\u00e4rt: Modelle und Wirkung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","name":"Haufe Akademie","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#organization","name":"Haufe Akademie","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","contentUrl":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/favicon_haufe.png","width":144,"height":144,"caption":"Haufe Akademie"},"image":{"@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/HaufeAkademie","https:\/\/x.com\/HaufeAkademie"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/#\/schema\/person\/30fe9ce1c4f8c4f3f8529fe54c9add63","name":"Angelika Joubert","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/ca5cde36dbd822cfde94622c5d54ebff8792edae6d9a95ed59d43c4d174d38a5?s=96&d=blank&r=g","caption":"Angelika Joubert"},"url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/author\/angelika-joubert\/"}]}},"modified_by":"Angelika Joubert","jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Positive-Psychologie-einfach-erklaert-modelle-und-wirkung.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/30"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45307"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45314,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45307\/revisions\/45314"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/autoren\/44287"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.haufe-akademie.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}